Denn aktuell ertönt vor dem Schließen der Türen noch ein “Zurückbleiben bitte”. Eine Aufforderung an einige zu spät Gekommene, die dann zum Sprint ansetzen und doch noch reinspringen. Oder sich irgendwie reinzwängen. Ab 2014 müssen sie dann auf andere optische und akustische Signale achten.

Bild: HOCHBAHN
Denn ab dann verzichtet die Hamburger Hochbahn im Rahmen eines optimierten Abfertigungsverfahrens auf die zwei Worte. Zumindest kann es enfallen. Muss aber nicht. Zumindest soll optisches und akustisches Signal parallel ausgesteuert werden. Damit soll nicht nur Zeit gespart werden, sondern auch Energie. Fünf und sieben Millionen Kilowattstunden sollen dadurch pro Jahr eingespart werden. Bereits in den letzten Jahren konnte der Energieverbrauch um 15 Prozent gesenkt werden. Dafür investiert die Hochbahn erstmal 1,4 Millionen Euro.
Ganz neu ist die Idee jedoch nicht. In anderen U-Bahnen der Bundesrepublik sowie im internationalen ÖPNV ist die neue Vorgehensweise bei der Passagierabfertigung bereits Standard.



